Ein Ofen ist schnell gekauft – aber betriebssicher wird er erst durch den fachgerechten Anschluss. Beim Setzen und Anschließen einer Feuerstätte zählt das Zusammenspiel von Ofen, Verbindungsstück und Rauchfang: Querschnitt, Zug und Anschlusshöhe müssen zum Gerät passen.
Wir stellen die Verbindung fachgerecht her und passen den Fang bei Bedarf an – etwa durch eine Querschnittsanpassung oder einen Rohreinzug. Ist gar kein geeigneter Fang vorhanden, kann ein Edelstahlkamin als neuer Abgasweg die Lösung sein.
So läuft die Ofenmontage ab
Bei der Montage eines Heizkamins samt Verkleidung arbeiten wir in vier Schritten:
- Vorbereitung und Unterbau: Fläche reinigen, bei Bedarf Fundament bzw. Wärmeschutzschicht herstellen.
- Setzen und Anschließen: Der Ofen bzw. Heizeinsatz wird positioniert und über das Verbindungsstück an den Fang angeschlossen.
- Verkleidung: Planung, Zuschnitt und fachgerechte Montage der Brandschutzverkleidung – mit den nötigen Abständen für die Luftzirkulation, auf Wunsch verputzt und gestrichen.
- Kontrolle: Zum Abschluss prüfen wir Sicherheit, Stabilität und Wärmeverteilung.
Bei einem freistehenden Kaminofen ohne Verkleidung ist der Umfang entsprechend kleiner: Gerät positionieren, Verbindungsstück montieren, Anschluss herstellen und kontrollieren.
Rauchfangkehrer früh einbinden
Für den Anschluss und die Inbetriebnahme einer Feuerstätte ist in Österreich ein Befund des zuständigen Rauchfangkehrers erforderlich. Wir stimmen unsere Arbeiten mit ihm ab, damit der Anschluss den Anforderungen entspricht – die Befundung selbst bleibt seine Aufgabe.
Unser Tipp: Fragen Sie vor dem Ofenkauf an. Eine kurze Besichtigung klärt, welches Gerät zu Ihrem Fang passt – das erspart Umbauten und Überraschungen im Nachhinein. Was Sie vorab selbst prüfen können, lesen Sie im Ratgeber „Neuer Ofen, alter Rauchfang“.