Leistung

Kaminkopfsanierung

Der Kaminkopf ist der Witterung am stärksten ausgesetzt. Wir sanieren, mauern neu auf, verputzen oder verkleiden – passend zu Gebäude und Schadensbild.

Der Kaminkopf – der Teil des Rauchfangs über dem Dach – bekommt alles ab: Regen, Frost, Hitze, Wind und aggressive Abgas-Kondensate. Kein anderer Teil des Kamins verwittert deshalb so schnell. Schäden am Kaminkopf sind nicht nur optisch: Eindringende Feuchtigkeit wandert ins Mauerwerk, sprengt bei Frost Fugen und Ziegel und kann bis in die Wohnräume durchschlagen. Lose Teile können außerdem zur Gefahr für Personen und Dacheindeckung werden.

Sanieren, neu aufmauern oder verkleiden?

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Schadensbild und vom Gebäude ab:

  • Instandsetzung: Ausbessern von Fugen und Putz, wenn die Substanz noch gut ist.
  • Neuaufmauerung: Bei stark geschädigtem Mauerwerk wird der Kaminkopf abgetragen und neu aufgemauert.
  • Verputz oder Verkleidung: Ein neuer Verputz oder eine geeignete Verkleidung schützt dauerhaft vor Witterung – passend zur Optik des Hauses.
  • Metallelemente und Abdeckungen: Wo es technisch passt, ergänzen wir Abdeckplatten, Einfassungen oder Aufsätze, die den Kopf langfristig schützen.

Wir beurteilen den Zustand direkt am Dach und schlagen Ihnen die Lösung vor, die zur Bausubstanz, zur Nutzung des Fangs und zu Ihrem Budget passt – mit klarem, schriftlichem Angebot vorab.

So verputzen wir einen Fangkopf

  1. Vorarbeiten: Abdecken und Sichern der angrenzenden Dachflächen, Einrichten der Baustelle.
  2. Abtrags- und Fugenarbeiten: Abschlagen des schadhaften Verputzes am Rauchfangkopf und sorgfältiges Auskratzen der bestehenden Fugen.
  3. Verputzarbeiten: Zweilagiger Verputz der Sichtflächen mit KZ-Mörtel – erst grob, dann mit abschließendem Feinverputz.

Alternative: Sanierung mit Kleber, Netz und Silikatputz

Bei rissgefährdeten oder stark beanspruchten Kaminköpfen arbeiten wir mit einem armierten System: Nach dem Entfernen des losen Altputzes wird die Fläche mit Kleber überzogen und ein Armierungsgewebe vollflächig eingebettet – das stabilisiert und beugt neuer Rissbildung vor. Zum Abschluss folgt die Endbeschichtung mit Silikatputz in 1,5 mm Körnung: wetterbeständig, diffusionsoffen und optisch sauber.

Aus unserer Arbeit

Echte Baustellen, echte Ergebnisse

Häufige Fragen

Fragen zu Kaminkopfsanierung

Woran erkenne ich, dass der Kaminkopf saniert werden muss?

Typische Anzeichen sind abplatzender Putz, lose oder abgesprengte Ziegel, offene Fugen und Feuchtigkeitsspuren am Dachboden. Oft macht auch der Rauchfangkehrer bei der Überprüfung darauf aufmerksam. Eine verlässliche Beurteilung ist nur direkt am Dach möglich.

Muss der Kaminkopf immer komplett neu gemauert werden?

Nein. Je nach Schadensbild reicht oft eine Instandsetzung mit Neuverfugung, Verputz oder einer Verkleidung. Erst bei stark geschädigter Substanz ist eine Neuaufmauerung sinnvoll. Wir empfehlen die wirtschaftlichste dauerhafte Lösung.

Wird für die Kaminkopfsanierung ein Gerüst benötigt?

Das hängt von Dachform, Höhe und Zugänglichkeit ab. Ob ein Gerüst, eine Absturzsicherung oder ein anderer Zugang nötig ist, klären wir bei der Besichtigung – die Kosten dafür weisen wir im Angebot transparent aus.

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